Vierte Verordnung über die Versicherung von Arbeitnehmern in der hüttenknappschaftlichen Zusatzversicherung

Eingangsformel

Auf Grund des § 1 Abs. 4 Satz 1 des Hüttenknappschaftlichen Zusatzversicherungs-Gesetzes vom 22. Dezember 1971 (BGBl. I S. 2104), der durch Artikel 2 § 6 Nr. 1 des Gesetzes vom 7. Mai 1975 (BGBl. I S. 1061) geändert worden ist, wird mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:

§ 1

In der hüttenknappschaftlichen Zusatzversicherung sind pflichtversichert die in der Rentenversicherung der Arbeiter oder in der Rentenversicherung der Angestellten versicherten Arbeitnehmer einschließlich der zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten
1.
der Firma Eduard Müller & Söhne GmbH & Co KG Nahrungsmittel-Verarbeitungsmaschinen - ehemals: Eduard Müller & Söhne Maschinenfabrik & Eisengießerei -, Saarbrücken,
2.
der Firma Saarstahl GmbH, Völklingen/Saar,
3.
der Firma ARBED-Finanz Deutschland GmbH, Saarbrücken,
4.
der Firma Atlas Copco Saarbrücken GmbH, Saarbrücken.
Dies gilt nicht für Personen, die von der Versicherungspflicht in dieser Versicherung befreit sind.

§ 2

Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Verbindung mit § 23 des Hüttenknappschaftlichen Zusatzversicherungs-Gesetzes auch im Land Berlin.

§ 3

Es treten in Kraft
1.
§ 1 Satz 1 Nr. 4mit Wirkung vom 1. Januar 1981,
2.
§ 1 Satz 1 Nr. 3mit Wirkung vom 1. April 1980 und
3.
§ 1 Satz 1 Nr. 2mit Wirkung vom 1. Januar 1980.
Im übrigen tritt diese Verordnung mit Wirkung vom 29. Dezember 1972 in Kraft.

Schlußformel

Der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung