Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2011

Eingangsformel

Auf Grund des § 12 des Finanzausgleichsgesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3955, 3956) verordnet das Bundesministerium der Finanzen:

§ 1 Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2011

Für das Ausgleichsjahr 2011 werden als Länderanteile an der Umsatzsteuer festgestellt:
für Baden-Württemberg9 565 141 437,01 Euro
für Bayern11 205 895 644,44 Euro
für Berlin3 672 159 731,26 Euro
für Brandenburg3 494 347 953,78 Euro
für Bremen616 079 841,32 Euro
für Hamburg1 580 056 341,03 Euro
für Hessen5 412 941 336,21 Euro
für Mecklenburg-Vorpommern2 548 231 125,41 Euro
für Niedersachsen8 747 729 602,39 Euro
für Nordrhein-Westfalen15 889 787 983,82 Euro
für Rheinland-Pfalz3 767 184 023,94 Euro
für das Saarland1 152 966 665,98 Euro
für Sachsen6 398 533 101,04 Euro
für Sachsen-Anhalt3 594 084 374,90 Euro
für Schleswig-Holstein2 691 387 817,34 Euro
für Thüringen3 470 891 607,28 Euro.

§ 2 Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2011

Für das Ausgleichsjahr 2011 wird der Finanzausgleich unter den Ländern wie folgt festgestellt:
1.
endgültige Ausgleichsbeiträge
von Baden-Württemberg1 813 331 369,20 Euro
von Bayern3 620 709 246,41 Euro
von Hamburg91 526 787,87 Euro
von Hessen1 798 787 569,98 Euro,
2.
endgültige Ausgleichszuweisungen
an Berlin2 999 105 803,67 Euro
an Brandenburg443 330 406,06 Euro
an Bremen517 893 209,56 Euro
an Mecklenburg-Vorpommern432 789 181,62 Euro
an Niedersachsen208 974 658,28 Euro
an Nordrhein-Westfalen239 600 448,30 Euro
an Rheinland-Pfalz246 236 642,10 Euro
an das Saarland120 412 867,54 Euro
an Sachsen922 473 052,73 Euro
an Sachsen-Anhalt543 817 921,58 Euro
an Schleswig-Holstein119 059 411,81 Euro
an Thüringen530 661 370,21 Euro.

§ 3 Abschlusszahlungen für 2011

Zum Ausgleich der Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Länderanteilen an der Umsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichsbeiträgen und Ausgleichszuweisungen nach § 2 werden nach § 15 des Finanzausgleichsgesetzes mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung fällig:
1.
Überweisungen von zahlungspflichtigen Ländern:
von Bayern13 917,43 Euro
von Berlin17 295,59 Euro
von Bremen23 940,59 Euro
von Hamburg5 712,12 Euro
von Hessen6 309,61 Euro
von Mecklenburg-Vorpommern1 948,57 Euro
von Niedersachsen20 432,47 Euro
von Rheinland-Pfalz11 917,30 Euro
von dem Saarland20 819,59 Euro
von Sachsen42 382,85 Euro
von Sachsen-Anhalt7 696,23 Euro
von Schleswig-Holstein46 228,98 Euro,
2.
Zahlungen an empfangsberechtigte Länder:
an Baden-Württemberg17 593,31 Euro
an Brandenburg17 061,57 Euro
an Nordrhein-Westfalen182 764,69 Euro
an Thüringen1 181,72 Euro.

§ 4 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach der Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Erste Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2011 vom 24. März 2011 (BGBl. I S. 518) außer Kraft.

Schlussformel

Der Bundesrat hat zugestimmt.